Testversion, nicht öffentlich. Anfragen werden nicht an Fachbetriebe weitergegeben.

Wärmepumpe FachbetriebCheckstarten

Ratgeber: Wärmepumpe im Bestand

Kosten, Förderung und Ablauf, verständlich erklärt. Stand: Oktober 2026.

Gut zu wissen: Ab 01.02.2027 sinkt die Förderung. Details im Ratgeber

Was kostet eine Wärmepumpe?

Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe im Einfamilienhaus kostet inklusive Einbau typischerweise etwa 25.000 bis 40.000 €. Erdwärme-Anlagen mit Bohrung liegen deutlich höher. Den Preis bestimmen vor allem Heizlast, Aufstellort, nötige Heizkörpertausche, die Demontage der Altanlage und die Elektrik. Diese Spannen sind Erfahrungswerte, kein Angebot. Den verbindlichen Preis nennt Ihnen ein Fachbetrieb nach dem Vor-Ort-Termin.

Welche Förderung gibt es?

Gefördert wird über die BEG-Heizungsförderung der KfW (Zuschuss 458). Seit 21.07.2026 gilt laut KfW:

Grundförderung30 %
Klimageschwindigkeitsbonus (Austausch alter fossiler Heizungen, selbstnutzende Eigentümer)16 %, sinkt ab 01.02.2027 halbjährlich um 4 Prozentpunkte
Einkommensbonus (selbstnutzend)40 / 30 / 10 % bei Haushaltseinkommen bis 30 / 40 / 50 Tsd. € (mit Kindern +10 Tsd. €)
Förderhöchstbetrag 1. Wohneinheit28.000 €, sinkt ab 01.02.2027 halbjährlich um 750 €
Ab Q1 2027 (angekündigt)Grundförderung für Wärmepumpen 15 %, dazu 15 % Wertschöpfungsbonus für in der EU gefertigte Geräte

Hinweis zu Q1 2027: Laut KfW soll im ersten Quartal 2027 ein Wertschöpfungsbonus kommen. Für Wärmepumpen sinkt die Grundförderung dann auf 15 %. In der EU gefertigte Geräte erhalten zusätzlich 15 %. Fragen Sie deshalb im Angebot nach dem Herstellungsort des Geräts.

Quellen: KfW-Pressemitteilung 21.07.2026, kfw.de/458. Die Förderung hängt von verfügbaren Bundesmitteln ab; ein Rechtsanspruch besteht nicht. Maßgeblich sind allein die aktuellen KfW-Bedingungen. Diese Seite ersetzt keine Beratung.

Ablauf in 6 Schritten

  1. Check & Anfrage: Eckdaten erfassen und Angebote anfordern.
  2. Vor-Ort-Termin: Der Fachbetrieb prüft Heizlast, Heizkörper, Aufstellort und Stromanschluss.
  3. Angebote vergleichen: Achten Sie auf Leistung, Effizienz (JAZ), Schallwerte, Herkunft des Geräts (ab 2027 förderrelevant) und Garantie.
  4. Vertrag mit aufschiebender Bedingung abschließen, die Wirksamkeit also an die Förderzusage koppeln.
  5. Förderantrag bei der KfW stellen, vor Beginn der Arbeiten. Danach Einbau.
  6. Nachweise einreichen und Auszahlung erhalten.

Für wen lohnt sich der Umstieg?

Besonders oft für Häuser mit älterer Gas- oder Ölheizung, die ohnehin bald ersetzt werden muss. Auch ältere Häuser sind häufig geeignet. Ob Heizkörper oder Dämmung angepasst werden müssen, klärt der Fachbetrieb vor Ort.

Zum 60-Sekunden-Check